Am Sonntag, 28. Juli konnten wir dank Ben von Razed e.V. endlich unsere Nummer 2 veranstalten. Und wieder einmal habe ich viel gelernt. Und geschwitzt. Und gelacht.

Doch der Reihe nach: schon Anfang Juli habe ich die Selbsthilfegruppe Autismus Augsburg besucht und dort vorgeschlagen, dass wir einen zweiten Anlauf wagen würden. Da ja unser Pilot so erfolgreich verlaufen war, bin ich davon ausgegangen, dass alles weitere nun ein Selbstläufer wird. Possierlich optimistisch, wie ich gelernt habe. Tatsächlich quoll mein Postkasten nicht schon nach zwei Tagen über vor Anmeldungen, sondern nach knapp zwei Wochen waren gerade mal vier Kinder angemeldet. Erst ein weiteres Rundschreiben mit leicht hysterischem Unterton von mir brachte den Stein ins Rollen, und dann hatten wir unsere zehn Teilnehmer zusammen.

Diese Zahl war mit Bedacht gewählt, denn trotz aller Begeisterung über unseren Start muss ich zugeben, dass die 18 Kinder, ihre Eltern plus 16 Helfer plus unzählige Helfer plus die Jungs vom Kamerateam plus zwei Fotografen einfach eine Menge zuviel Leute waren. In der Nachbesprechung mit allen Beteiligten hat sich das klar herausgestellt, dass wir von nun an mit maximal zehn bis zwölf Kids arbeiten wollen.

In der Folge bekam ich von vielen Leuten, die uns beim ersten Mal unterstützt hatten Absagen: die Urlaubsplanung, berufliche Verbindlichkeiten, leider auch zwei Krankheitsfälle, und schwupp waren statt geplanter zehn nur drei Helfer am Sonntag da. Zehn Kinder kamen natürlich trotzdem. Neun Jungs, und immerhin ein tapferes Mädchen. Aber mit einem 3:10 kommen wir zurecht, auch wenn es zugegeben wirklich anstrengend war. Und letzten Endes hatten doch alle ihren Spaß an dem Nachmittag.

Übrigens hat sich herausgestellt, dass unter unseren Kindern so einige dabei sind die  es nun genauer wissen wollen. Stichwort Vertskatebording

Jetzt geht es erst mal in die Sommerpause, und ab September werden Pläne geschmiedet, wie es weitergehen wird. Eins ist jetzt schon klar: es wird weitergehen. Bis dahin: lasst rollen!

AutistaSkates #2, oder: wir gewinnen wie die Bayern!
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